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Leistungsoptimierungsanlagen werden eingesetzt, um innerhalb von Hochlastzeiten einzelne Großküchengeräte kurzzeitig vom Versorgungsnetz zu trennen. Der HKI-Verband hat gemeinsam mit seinen Mitgliedern eine nationale Norm (DIN 18875 Großküchengeräte - Leistungsoptimierungsanschluss) erarbeitet, die die Schnittelle zwischen einem Großküchengerät und einer Leistungsoptimierungsanlage standardisiert. Großküchengeräte lassen sich so in ein Energiemanagementsystem einbinden, wodurch Leistungsspitzen gekappt und dabei die Stromkosten deutlich gesenkt werden können, ohne Aspekte der Hygiene und Lebensmittelsicherheit außer Acht zu lassen. Zudem lassen sich auf der Energieerzeugerseite enorme Einsparungen bei der Spitzenstromerzeugung und der damit verbundenen CO2-Belastung erreichen. Die Anbindung zu einer Leistungsoptimierungsanlage leistet somit auch einen positiven Beitrag zur Nachhaltigkeit. Weitere positive Nebeneffekte sind die effizientere Nutzung von Stromnetzen und dass Anwendern von Großküchengeräten deutlich günstigere Stromtarife angeboten werden können, weil diese dauerhaft Stromspitzen vermeiden.

Aktuell ist man im Verband dabei die DIN 18875 Großküchengeräte – Leistungsoptimierungsanschluss auf die europäische Ebene zu heben.