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Hybride Wärmesysteme kombinieren unterschiedliche Wärmeerzeuger und Energiequellen, beispielsweise eine Wärmepumpe mit einer holzbefeuerten Einzelraumfeuerstätte und einer Photovoltaikanlage. Solche Systeme können sowohl im Neubau als auch im Gebäudebestand eingesetzt werden. Welche Kombination technisch sinnvoll ist, hängt unter anderem vom Gebäude, dem Wärmebedarf, der Systemauslegung und der Betriebsweise ab.

Der HKI-Arbeitskreis „Hybridheiztechnik 2.0“ beschäftigt sich mit dem technischen Zusammenspiel dieser Komponenten. Im Mittelpunkt stehen insbesondere geeignete Schnittstellen, Regelungsstrategien und Systemkonzepte. Ziel ist es, die unterschiedlichen Wärmeerzeuger technisch sinnvoll miteinander zu verbinden und deren jeweilige Eigenschaften im Gesamtsystem zu berücksichtigen.

Bei Luft-Wasser-Wärmepumpen hängen Leistungsfähigkeit und Effizienz unter anderem von der Außentemperatur und der Auslegung des Systems ab. In einem hybriden System kann eine Feuerstätte ergänzend Wärme bereitstellen und die Wärmepumpe – abhängig von Systemkonfiguration und Betriebsweise – in bestimmten Betriebsphasen entlasten. Bei wasserführenden Feuerstätten kann die erzeugte Wärme zusätzlich in das zentrale Heizsystem oder einen Pufferspeicher eingebunden werden.

Der HKI bringt dabei die technische Erfahrung seiner Mitgliedsunternehmen zusammen und schafft eine Plattform für den fachlichen Austausch innerhalb der Branche. Erkenntnisse und Anforderungen aus der Arbeit des Arbeitskreises bringt der Verband in relevante fachliche, normative und politische Diskussionen ein. Gleichzeitig unterstützt der HKI den Austausch mit Energieberatern, Planern, Architekten, Handwerksbetrieben, Politik und weiteren relevanten Akteuren und begleitet so die technische Weiterentwicklung hybrider Wärmesysteme.