In Deutschland gibt es laut dem Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks - Zentralinnungsverband (ZIV) über 11 Mio. Einzelraumfeuerstätten (Quellen: Erhebung des ZIV, Schätzungen des HKI), die - zunehmend mit moderner Feuerungstechnologie - zusätzlich an kalten Abenden die Zentralheizung mit unterstützen bzw. entlasten.
Da der Großteil an Emissionen während des Brennvorgangs entsteht, lag der Fokus in Hinblick auf die Emissionsreduzierung insbesondere bei den Primärmaßnahmen (konstruktive Maßnahmen), wie z. B. der Verwendung moderner Materialien, strömungstechnisch systematisierter Verbrennungsluft- und Abgasführung. Mit Erfolg: So können bspw. eine optimierte Luftzufuhr und neuartige Feuerraumauskleidungen die Emissionen gegenüber Altgeräten um bis zu 85 % reduzieren.
Moderne Steuerungs- und Sensortechnik, die den Abbrand selbst reguliert ohne Eingriff des Betreibers, bestätigt einmal mehr den hohen Innovationsgrad der Branche. Das Risiko von Fehlbedienungen kann dadurch reduziert werden. Der Ofen kann dadurch unter geeigneten Betriebsbedingungen einen hohen Wirkungsgrad erreichen und der Brennstoffverbrauch kann reduziert werden. Zusammen mit geeigneter Emissionsminderungstechnik (sog. Sekundärmaßnahmen) können Feinstaub und andere Emissionen weiter reduziert werden.