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Die Vernetzung und Digitalisierung der Geräte ist ein Thema, das nach und nach eine immer größere Bedeutung in der Großküche gewinnt und in Zukunft nicht mehr wegzudenken sein wird. Digitalisierung spielt dabei nicht nur bei der Betreibung einer Großküche eine wesentliche Rolle, sondern auch bereits im Planungsprozess von Großküchen durch die vermehrte Nutzung der Planungsmethode Building Information Modeling. Bei dieser Planungsmethode werden Gerätedaten eines Großküchengerätes digital an den Großküchenfachplaner übergeben, der diese dann für die Gesamtauslegung der Großküche nutzen kann. Hier erarbeitet der HKI zusammen mit anderen internationalen Verbänden Leitfäden, wie BIM-Content für die Großküche zu erstellen ist, damit Planer mit diesem sinnvoll arbeiten können. 

Zudem bestimmt die Vernetzung der Geräte und die daraus gewonnen Flexibilität im Einsatz weiter die Entwicklungen in der Großküche. Diese Themen sind dabei auch essentiell für einen effizienteren und damit nachhaltigeren Betrieb von Großküchen. Damit eine hersteller- und geräteübergreifende Vernetzung ohne weiteres möglich ist, braucht es offene, nicht proprietäre Schnittstellen. Der HKI-Verband hat daher zusammen mit seinen Mitgliedern mit der DIN/TS 18898 eine Norm erarbeitet, die die Grundlagen für eine offene, hersteller- und geräteübergreifende Vernetzung legt. 

Prozesse in der Großküche werden häufig auch durch andere Bereiche wie beispielsweise der Warenwirtschaft bestimmt. Wichtig ist es, dass man sich auch hier frühzeitig mit offenen standardisierten Schnittstellen beschäftigt, damit mehrwertstiftende Dienstleistungen einfach implementiert werden können. Auch hier ist der Verband derzeit dabei, zusammen mit seinen Mitgliedern mögliche Lösungsansätze zu entwickeln und festzuschreiben. 

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